Best Practices für Gmail Anzeigen, die man sofort testen sollte

Best Practices für Gmail Anzeigen, die man sofort testen sollte

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Die Möglichkeit Werbung direkt im Gmail-Posteingang eurer Zielgruppe zu schalten gibt es bereits seit einer Weile. Allerdings hört man eher kaum oder wenig über die Erfahrungen und Resultate dieser Werbemaßnahme. Um ehrlich zu sein, habe ich erst vor Kurzem zum ersten Mal auf eine dieser Anzeigen geklickt und fand deren Aufbau besonders interessant. Hier verstecken sich unerahnte Marketing-Möglichkeiten, die ich niemandem vorenthalten möchte.

Aber noch einmal kurz zum Punkt: Wer klickt eigentlich auf diese Anzeigen? Wenn man davon ausgeht, dass selbst heute noch viele Google-Nutzer den Unterschied zwischen organischen und bezahlten Suchergebnissen nicht kennen, würde es mich nicht wundern, wenn es sich mit Email-Anzeigen nicht genauso verhält. Auch hier sind die Anzeigen auf das generelle Format ausgerichtet und regelrecht mit dem Wort „Ad“ gekennzeichnet. Hat man dieses Werbeformat im Gmail Konto nicht deaktiviert, findet man die Anzeigen im Promotions Tab des Kontos.

Der Aufbau einer Gmail Werbeanzeige

Die Gmail Werbeanzeigen sind in drei Hauptkomponenten eingeteilt. Genau wie bei einer regulären Email sieht man zunächst die Betreffzeile. Sobald man auf die Betreffzeile klickt, öffnet sich die Anzeige. Man zahlt als Werbetreibender nur beim Klick auf die Anzeige.

gmailads

In der rechten Spalte neben der Email-Anzeige befindet sich ein Teaser. Der Teaser setzt sich aus einem Bild, z.B. ein Logo, und dem Anzeigentext zusammen. Sowohl über den Teaser als auch über die Email-Anzeige, solange diese einen Call-to-Action beinhaltet, gelangt man auf die für die Anzeige festgelegte Landing Page.

Der Fokus des Lesers liegt meistens auf der Email-Anzeige. Diese kann vielfältig gestaltet werden. Um aufzufallen und den Leser zum Klick auf die Landing Page zu bewegen, sollte sie möglichst kurz gefasst und übersichtlich gestaltet sein und darf auf jeden Fall den Call-to-Action nicht vermissen.

So erstellt ihr aussagekräftige Anzeigen im Gmail Werbeformat

Gmail Anzeigen lassen sich ganz einfach über das Adwords Konto erstellen. Hat man die Option Search Network mit Display Select ausgewählt, findet man im Display-Manager die Option zur Erstellung von Gmail Anzeigen. Wie auch im Search Network, zahlt man bei Gmail Anzeigen pro Klick.

Zum Anlegen der Kampagne sollte man sich bereits im Vorfeld Gedanken über das richtige Targeting und den generellen Inhalt der Anzeige machen. Erfahrungsgemäß funktionieren hier die Formate besonders gut, bei denen der Leser nicht sofort einen Kauf tätigen muss. Bietet das eigene Produkt oder die Plattform die Möglichkeit Free Trials zu vergeben, ist das natürlich ideal. Ansonsten kann man auch über ein kostenfreies Ebook oder Templates wichtige Leads generieren und diese zu einem späteren Zeitpunkt konvertieren. Wichtig ist zudem eine individuell erstellte Landing Page, welche an das Format der Email-Anzeige angepasst ist. Die ideale Landing Page beinhaltet neben einer aussagekräftigen Überschrift und bis zu 5  wichtigen Stichpunkten auch ein Formular, über welches der Leser zum Lead konvertiert wird.

3 essentielle Bestandteile der Gmail Anzeige

  • Aussagekräftige Betreffzeile, die zum Klick animiert
  • Überschaubare Email-Anzeige mit Call-to-Action
  • Spezifische Landing Page

Wie das ganze in der Praxis aussieht, zeige ich euch an ein paar Gmail Anzeigen, die ich in den letzten Tagen erhalten habe.

Gmail Ads Beispiel

Der Aufbau dieser Anzeige hat mir besonders gut gefallen, da man hier alles auf einem Blick hat und nicht erst nach unten scrollen muss, um zum Call-to-Action zu gelangen, der sich farblich vom Rest der Anzeige hervorhebt.

Gmail Ads Beispiel

Die dazugehörige Landing Page greift das Angebot in der Überschrift wieder auf uns ist auch vom Design an die Email-Anzeige angepasst. Nach Angaben weniger Daten, erhält man das versprochene Whitepaper und GamEffective einen neuen Lead.

Gmail Ads Beispiel                gmail_ad_landing2

Die bildlastige Email-Anzeige von Localytics deckt mit der Einbindung des Dashboards der eigenen Plattform die notwendigen Informationen ab, um zum Klick auf den Free Trial zu bewegen. Die anschließende Landing Page wirkt zwar erst ein wenig überladen, das Formular steht durch die helle Hervorhebung jedoch klar im Vordergrund. Zusätzlich haben Localytics das Trusted Shop Symbol eingebunden, welches für zusätzliches Vertrauen in die Plattform sorgt.

Gmail Ads Beispiel Die kurze Anzeige von MIT Online setzt den orangefarbenen Call-to-Action in den Fokus. Zudem sieht man hier ein weiteres geniales Feature von Gmail Anzeigen: Die Möglichkeit die Anzeige an Freunde direkt weiterzuleiten oder sie über den „Save to Inbox“ Button direkt als reguläre Email in den eigenen Posteingang zu verschieben.

Gmail Ads Beispiel

Grundsätzlich sieht man in diesen drei Beispielen, dass sich Gmail Anzeigen ideal zur Lead-Generierung einsetzen lassen. Alle Anzeigen überzeugen in Kongruenz zwischen Email-Anzeige und Landing Page und sind daher gute Beispiele von übergreifendem Design und Content.

5 Best Practice Tipps zur bestmöglichen Nutzung von Gmail Anzeigen

Welche weiteren Kniffe man bei der Erstellung von Gmail Anzeigen einsetzen kann und wie man die Anzeigen optimiert, jetzt in unseren Top 5 Best Practices.

#1 Mehrere Variationen testen

Über die Einstellung verschiedener Anzeigenvariationen, lässt sich am besten herausfinden, worauf Leser reagieren. So können Anzeigenformate optimiert werden und Nutzer werden nicht ständig mit demselben Format kontaktiert. Hat man nur eine Anzeige zur Auswahl sollte man diese nach einem festgelegten Zeitraum pausieren und nach einigen Tagen wieder anschalten. Oft kann man dadurch vermeiden den Leser zu langweilen und erhält nach der Reaktivierung der Anzeige bessere Ergebnisse, als wenn man diese durchlaufen lässt.

#2 Zielgruppen nicht zu stark eingrenzen

Wählt man eine zu enge Zielgruppe, dauert es oft sehr lange, bis man signifikante Resultate ziehen und die Anzeige optimieren kann. Hat man die Wahl, sollte man sich daher entweder dazu entscheiden Domains von Wettbewerbern als Targeting zu setzen oder man wählt ein auf Keywords basierendes oder inhaltsgemäßes Targeting.

#3 Verschiedene Kampagnen für unterschiedliche Ziele erstellen

Nutzt die Möglichkeit verschiedene Kampagnen zu erstellen nicht nur, um verschiedene Produkte zu managen, sondern auch, um verschiedene Targeting-Methoden zu testen. Unterscheidet man diese in einzelne Kampagnen, kann man diese besser gegeneinander auswerten und hat stets eine Übersicht über die Performance der einzelnen Tests.

#4 Höhere Gebote für Kampagnen mit Wettbewerber-Targeting

Die Best Practice von Gmail Anzeigen hat gezeigt, dass Kampagnen mit Wettbewerber-Targeting besser konvertieren. Daher sollte man möglichst aggressive Gebote in diesen Kampagnen setzen, wenn die Conversion das Hauptziel der Kampagne ist.

#5 Individuelle Reportings zur Optimierung nutzen

Genauso wie in generellen Search oder Display-Kampagnen ist auch für Gmail Anzeigen das Reporting wichtig. Mit Hilfe der bereitgestellten Daten von Google lassen sich individuelle Berichte zur Performance der einzelnen Kampagnen erstellen, sowie weitere Informationen über das generelle Nutzerverhalten herausfinden.

Habt ihr schon Erfahrungen mit Gmail Anzeigen gesammelt? Ich würde mich freuen, weitere Einsichten und Meinungen zu erhalten und neue Best Practices des Anzeigenformats auszuprobieren.

Der Beitrag Best Practices für Gmail Anzeigen, die man sofort testen sollte erschien zuerst auf HypeBros .


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