So steigerst du deine organische Reichweite in sozialen Netzwerken noch heute

So steigerst du deine organische Reichweite in sozialen Netzwerken noch heute

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Social Media Plattformen bieten jeden Tag neue Herausforderungen. Neue Features bedeuten oft komplett neue Wege die Zielgruppe und bestehende Fans zu erreichen. Dass man hier manchmal den Überblick verliert ist ganz normal. Um die Fanpage schnell zu boosten greifen viele aus Verzweiflung auf bezahlte Maßnahmen zurück. Diese bringen jedoch nicht immer das gewünschte Ergebnis.

Wenn ich mir Social Media Profile anschaue, achte ich zum Beispiel eher darauf wie viele User mit dem Profil interagieren, als auf die Anzahl der Likes oder Follower. Die Interaktionsrate ist für mich der beste Qualitätsindikator der Seite, denn jeder kann seine Anzahl an Followern sofort steigern, doch Fans zu finden, die wirklich an den Inhalten interessiert sind, ist wesentlich schwerer. Daher habe ich im Folgenden ein paar klassische, oft unbeachtete, Tricks zusammengestellt, die jeder sofort anwenden kann.

4 Facebook Features, die ihr sofort für eure Fanseite nutzen könnt

1. Nutzt euer Titelbild richtig

Das Titelbbild ziert einen großen Teil eures Headers. Achtet daher darauf, dass euer Bild eine hohe Qualität besitzt und ansprechend auf eure Besucher wirkt. Unternehmensseiten sollte unbedingt ihr Logo im Titelbild unterbringen, um den Wiedererkennungswert zu steigern und Vertrauen aufzubauen. Zudem ist es empfehlenswert Kontaktinformationen in den Header einzubauen, so wissen alle Besucher gleich, wie man euch am besten erreichen kann.

Facebook Titelbild für Hypebros Fanseite

Da mittlerweile fast 1,6 Milliarden Menschen Facebook mobil nutzen, sollte man überprüfen, ob das Titelbild mobil komplett dargestellt wird. Für professionelle Profile kann es sich lohnen, einen Designer mit der Erstellung des Social Media Designs zu beauftragen. So kann man sicher gehen, dass das Design nicht nur auf die eigene Corporate Identity, sondern auch auf alle Social Media Kanäle einheitlich abgestimmt ist.

2. Legt eure Seitenzielgruppe fest

Facebooks neues Feature Bevorzugte Seitenzielgruppe (Preferred Audiences) gibt euch die Gelegenheit eine Zielgruppe für eure Fanseite festzulegen. Die hier zur Verfügung stehenden Einstellungen sind nahezu identisch mit den Zielgruppeneinstellungen von Facebook Anzeigen und können im Tab Einstellungen auf der Fanseite gefunden werden.

Facebook Bevorzugte Seitenzielgruppe festlegen

So kann man sichergehen, dass zum Beispiel eine Fanseite für Damenbekleidung bevorzugt an Frauen ausgespielt wird. Keine Sorge, denn das bedeutet nicht, dass alle Personen, die nicht der Zielgruppe entsprechen, automatisch aus dem Raster fallen. Sie werden lediglich niedriger priorisiert.

3. Kommuniziert mit Usern, die bereits mit euren Inhalten interagieren

Bei Facebook ergibt es oft mehr Sinn eine bezahlte Kampagne für Beitragsinteraktionen, statt einer Kampagne mit dem Ziel „Gefällt mir“-Angaben auf der Seite zu fahren. Der Grund hierfür ist, dass „Gefällt mir“-Angaben oft mit höheren Kosten verbunden sind als Interaktionen und zudem Zielgruppeneinstellungen für eine komplette Seite nicht immer genau getroffen werden können. Hat man dagegen einen bestimmten Artikel, kann man diesen direkt auf eine Zielgruppe ausrichten. Im besten Fall erkennt der User diesen Artikel nicht einmal als Sponsored Content, da er sich perfekt dem Newsfeed passt. Zumindest in der Theorie. Letztens habe mir einmal die User näher angeschaut, die mit meinen Beiträgen interagiert haben und musste feststellen, dass diese zu 90% nie wieder zur Seite zurückgekommen sind, obwohl eventuell auch andere Inhalte für sie interessant sein könnten. Facebook erleichtert es zum Glück mit diesen Leuten in Kontakt zu treten. Klickt man auf die “Gefällt mir”-Angaben eines bestimmten Beitrages, so erhält man eine Liste mit allen Usern, die diese Aktion ausgeführt haben. Jetzt hat man die Möglichkeit diese User zur Fanseite einzuladen und somit eine kostenlose Kampagne für „Gefällt mir“-Angaben zu starten. Nach meinen Erfahrungen hat es sich bisher immer gelohnt diese manuelle Aktion vorzunehmen, da man den Usern so das Gefühl gibt, dass man an ihnen interessiert ist und diese persönliche Einladung in Form einer Benachrichtigung eine höhere Sichtbarkeit beim User erhält als eine bezahlte Kampagne für „Gefällt mir“-Angaben.

4. Platziere wichtige Inhalte ganz oben auf der Fanseite

Das Feature Oben fixieren gibt dir die Gelegenheit besonders wichtige Inhalte ganz oben auf der Fanseite zu platzieren. Hat man wichtige Neuigkeiten, wie einen Umzug des Geschäfts, oder ein zeitlich begrenztes Angebot, kann man dieses an den Anfang der Seite heften. Besucher der Seite wird dieser Inhalt dann zuerst angezeigt und nicht von neuen Inhalten im Seitenfeed versteckt. Man kann jeden beliebigen Beitrag Oben fixieren indem man auf den kleinen Pfeil in der oberen rechten Ecke des Beitrags klickt und Oben fixieren auswählt.

Facebook Oben Fixieren Feature

Twitters Besonderheiten zur Steigerung der Reichweite nutzen

Echtzeit-Konversationen sind der Weg zum Ziel

Eine Sache, die ich an Twitter besonders liebe, sind die Konversationen in Echtzeit. Über Twitters Plattform kann ich meine Zielgruppe direkt erreichen und mit ihr interagieren. Zudem kann man Twitter nutzen, um aktuelle Trends per Hashtag aufzuspüren und sofort relevante Meinungen zu diversen Themen erhalten. Twitter ist für mich daher so eine Art Newsroom des 21. Jahrhunderts, den jeder mitbestimmen und beeinflussen kann. Gibt es gerade einen aktuellen Trend, springt man per Hashtag einfach auf. Hat man den richtigen Ansatz, kann man sogar selbst ein neues Hashtag kreieren und einen Trend starten. Bei Twitter ist alles möglich. Nach der aktuellen Kündigungswelle bei Jimdo wurde zum Beispiel das Hashtag #jimdoquit genutzt, um betroffenen Mitarbeitern neue Jobs zu finden.

Twitter Trends

Viele Recruiter und Firmen, die auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften sind, sind auf diesen Zug aufgesprungen und haben die Echtzeit-Konversation für sich genutzt.

Twitter kann mehr als nur Text

Die Zeiten in denen der Twitter-Feed textlastig war und ein Tweet wie der andere aussah, sind vorbei. Mittlerweile hat Twitter es geschafft Bilder in den Tweets ziemlich gut aussehen zu lassen. Das Einsetzen von Bildern erhöht die Sichtbarkeit und bringt Diversität in den jeden Feed. Sollte man selbst kein geeignetes Bild zur Verfügung haben, kann man jederzeit auf Twitters Portfolio an GIFs zurückgreifen. Diese lassen sich nicht nur super als Ergzängung für Tweets nutzen, sondern können auch als Kommunikationsmittel eingesetzt werden.

Twitter GIF Feature

Neben diesen typischen Twitter-Features, gibt es auf der Plattform noch weitere nützliche Wege die organische Reichweite zu erhöhen und die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit an die richtigen Leute zu bringen. Wie bei Facebook, gibt es auch hier die Möglichkeit einen Tweet ganz oben an das Profil zu heften und diesen somit länger für User sichtbar zu machen. Vor allem bei Twitter, einem Medium bei dem Tweets im Sekundentakt erscheinen, kann dieses Feature oft der Lebensretter wichtiger Tweets sein.

Instagram Interaktionen fördern über Hashtags hinaus

Mache dir die Kreativität der Instagram Welt zunutze

Um ein gutes Instagram Profil aufzubauen braucht man eigentlich nicht viel. Ich bin immer schon froh, wenn ich Profile sehe, deren Bilder wenigstens scharf und erkennbar sind. Wie ihr seht sind meine Anforderungen nun wirklich nicht sehr hoch, trotzdem fällt es mir schwer gute Profile auf Instagram zu finden. Habe ich dann mal ein Profil gefunden dessen Posts mir qualitativ zusagen, ist mir alles andere egal. Ich sehe öfter Profile mit gerade einmal ein paar 100 Followern auf Instagram deren Posts wesentlich besser sind als viele Profile mit über 10K. Ich nutze dann gern die Gelegenheit alle Posts dieser Profile mit einem Herz auszustatten und so viele Kommentare wie möglich zu hinterlassen. Zusätzlich möchte ich die Posts dieses Accounts gern mit meinen Followern teilen und teile einen Post meiner Wahl auch auf meinem Profil. Hierbei markiere ich das Originalprofil und bedanke mich zudem noch einmal in der Beschreibung des Posts. Die Reaktionen der Besitzer dieser Profile sind unbezahlbar. Jeder mag es schließlich wenn die eigene Mühe und Arbeit anerkannt und belohnt wird, oder etwa nicht?

Instagram als Storytelling-Plattform

Instagrams neuestes Feature sind Instagram Stories. Im Gegensatz zum normalen Post, sind Stories über das Profilbild abrufbar und werden separat im Feed aufgeführt. Wie der Name schon sagt, können Stories dazu genutzt werden um Inhalte zusammenzubringen und eine Art Geschichte entstehen zu lassen. So kann man über einen einzelnen Post hinaus etwas mehr über das eigene Profil erzählen. Zumindest für 24 Stunden, denn das ist die Zeit in der die Story für andere User sichtbar ist. Wer mehr über den Einsatz von Instagram Stories erfahren möchte, kann in diesem Artikel von allfacebook.de mehr darüber lesen. Inwiefern Instagram Stories jedoch das Storytelling auf Instagram beeinflussen wird, bleibt abzuwarten. Bisher habe ich es eher als zusätzliches Feature vor allem für Videos gesehen.

Instagram Stories in Feed

Sollte am Ende noch Platz für weitere Methoden zur Reichweitenerhöhung bei Instagram sein, bleiben einem immer noch Hashtags. Um Hashtags zu finden, die zu den eigenen Inhalten passen und trotzdem eine gute Reichweite erhalten, lasse ich mich gern von ähnlichen Profilen inspirieren. So schaue ich zum Beispiel in Profile, die eher wenig Follower, aber trotzdem eine ordentliche Anzahl an Likes haben und teste deren Hashtags aus, wenn ich diese bisher noch nicht verwendet habe. Nach und nach findet man dann Hashtags die funktionieren und kann diese strategisch einsetzen um mehr Likes zu generieren.

Business-Reichweite auf LinkedIn erhöhen

LinkedIn ist für viele in Deutschland ein eher ungewöhnlicher Kanal. Das kann ich eigentlich gar nicht verstehen, denn auch wenn LinkedIn aufgrund seines Targetings auf eine bestimmte Zielgruppe beschränkt ist, kann man hier auf ganz anderem Niveau interagieren. Hier trifft man oft auf Gleichgesinnte und kann sich auf Augenhöhe austauschen. Oft lasse ich mich hier von ernsthaften Fachartikeln inspirieren und filtere allein durch die Nutzung der Plattform Artikel heraus, die eher auf die breite Masse zugeschnitten sind.

Auch wenn ich für Privatpersonen hier einen erheblichen Vorteil sehe, kann ich es verstehen, dass es für Unternehmen eher schwer ist hier erfolgreiches Marketing zu betreiben. Allerdings ist das auch eine Frage der Einstellung: Nutzt man LinkedIn als Unternehmen um sein Produkt zu verkaufen oder platziert man sich hier eher als Marke und versucht das innere Klima des Unternehmens auf professioneller Ebene darzustellen? LinkedIn kann der Knackpunkt zwischen Unternehmen und Mitarbeitern sein und gegenseitige Identifizierung fördern. Jedes Unternehmen sollte daher seine Mitarbeiter dazu motivieren ein aktives und ansprechendes LinkedIn Profil zu pflegen. Schließlich steht jeder Mitarbeiter für das Unternehmen und sollte deshalb auch als Asset behandelt werden. Indem man die eigenen Mitarbeiter dazu bringt Unternehmensinhalte zu teilen, kann man bereits von Identifizierung sprechen. Was wäre ein Unternehmen wie Go Pro, wenn die eigenen Mitarbeiter nicht vom Produkt 100% überzeugt wären und jederzeit eine Lobeshymne auf das neue Produkt singen würden? Denkt darüber nach, wie ihr als Unternehmen eure Angestellten als Asset zur Kommunikation nutzen könnt und profitiert von den Ergebnissen.

Wie bereits erwähnt bringt euch LinkedIn mit euresgleichen in Verbindung. Stärkt daher in den eigenen Kreisen euren Ruf als Influencer eurer Branche und ihr werdet dementsprechend behandelt werden. Nichts sieht besser aus als ein gepflegtes Social Media Profil mit entsprechenden Auszeichnungen, egal in welchem Netzwerk. Lasst eure Onlinepräsenz daher nicht links liegen, sondern präsentiert euer wahres Gesicht.

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